Buchungsanfragen
Bitte richten Sie Ihre Buchungsanfragen für Führungen und Workshops an das Besucherbüro des LWL-Museums für Kunst und Kultur (wenn im Termin nicht anders angegeben). Inhaltlich beraten wir Sie natürlich gerne persönlich.

Besucherbüro des LWL-Museums für Kunst und Kultur
besucherbuero@lwl.org
Tel.: +49 251 5907 201

Dienstag bis Donnerstag 9 bis 16 Uhr
Freitag 9 bis 14 Uhr
Montag geschlossen

Beratung
Katrin Egbringhoff
Elisabeth Lange
vermittlungfrieden@wwu.de
Tel.: +49 251 83-26922
Fax: +49 251 83-26926

Barrierefreier Zugang
Einen uneingeschränkt barrierefreien Zugang finden Sie vom Domplatz aus mit taktiler Leitlinie zu einem Türöffner. Der Eingang Rothenburg ist über eine Rampe mit dem Rollstuhl zugänglich. Ein Personenaufzug sichert die Erreichbarkeit aller Ausstellungsräume vom Foyer aus. Barrierefreie Toiletten stehen in allen Etagen zur Verfügung.

Anmeldung von Gruppen ohne Führung
Bei einer Gruppe ab 10 Personen und mehr melden Sie Ihren Besuch bitte bei uns an. Führungen mit externen Führungskräften sind nicht gestattet.

Hinweise für Führungs- und Workshopbuchende
Gerne möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass an den Vormittagen vermehrt Kindergärten und Schulen die Ausstellung besuchen. Wir raten Ihnen daher dazu, für Ihre Führungsanfrage den Nachmittag zu wählen.

Bei unseren Führungen für Erwachsene nutzen wir ohne Ausnahme ein Headset-System mit Kopfhörern. Diese Headsets werden Ihnen zu Beginn der Führung ausgehändigt.

Aufgrund der räumlichen Bedingungen werden Gruppen ab 20 Personen immer geteilt. Die zweite Gruppe startet mit dem Rundgang 15 Minuten später.

Bei Kindergärten und Schulklassen mit mehr als 20 Kindern/ Jugendlichen pro Gruppe, wird die Gruppe immer geteilt. Die Kosten für die zweite Gruppe werden übernommen (ausgenommen ist der Eintritt). Dieses Angebot gilt nur, wenn eine Klasse über 20 Schüler fasst. Es gilt nicht, wenn zwei kleinere Klassen aus einer Schule kommen. In diesem Fall müssen beide Workshops gezahlt werden.
Pro Kinder- oder Jugendgruppe ist eine Begleitperson Pflicht, diese muss keinen Eintritt zahlen.

 

Führungen und Workshops für Kinder- und Jugendgruppen

60 bis max. 150 Minuten – Kosten: 50 € / Stunde zzgl. Eintritt 1 € / p. P.
(Eintritt frei für Kinder bis einschl. 5 Jahren)
Gruppengröße: max. 20 Teilnehmer*innen

Mit Kinder- und Jugendgruppen möchten wir die Inhalte der Ausstellung erforschen und diskutieren und stets auf den Erfahrungshorizont der Teilnehmer*innen beziehen. Dabei spielt es nur in zweiter Linie eine Rolle, ob sich die jungen Besucher*innen selbst als Christinnen oder Christen verstehen und gläubig sind. Über die Werte und Normen des Christentums, aber auch das Scheitern an diesen, können Kinder und Jugendliche aller Religionen, und nicht-konfessionell gebundene ebenso, reflektieren und miteinander darüber sprechen.

Führungen und Workshops sind auch für Menschen mit besonderen Bedürfnissen geeignet. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

 

Workshops Vorschul- und Grundschulalter

“Friedensgefühle und Friedenslieder, Musik-, Bewegungs- und Tanzworkshop”, Vorschulalter, 90 Minuten
Wir erkunden gemeinsam die Illustrationen und Friedensbilder in der Ausstellung. Was ist Frieden eigentlich und warum ist es so schwierig, ihn zu schaffen und auch zu erhalten? Schließlich fängt Frieden im Kleinen an und jeder kann zu einem friedlichen Miteinander im Alltag beitragen. Aber wie fühlt sich Frieden denn eigentlich an? Wir sprechen über Gefühle – über Glück und Zorn und Verzeihen. Wie kann man einen Streit schlichten? Wie verschwindet das Wutmonster, das in mir wütet? Kann man Frieden in Worte fassen? Oftmals wird von oder über Frieden gesungen. Auch wir möchten uns musikalisch dem Thema “Frieden” nähern und machen uns dazu Mimik, Gestik und Tanz zu eigen.

Außerdem können Friedensbotschaften auf Karten gezeichnet oder gemalt und zum Abschluss des Workshops mit Luftballons fliegen gelassen werden.

Dieser Workshop ist besonders auch für ein Publikum mit Inklusionsbedarf geeignet.

 

„Expedition mit Löwe und Lamm“, spielerischer Ausstellungsrundgang, Vorschulalter, 1. bis 4. Klasse,
60 Minuten

Unser Kinder- und Familienbuch, mit einer Geschichte rund um den Tierfrieden (nach Jesaja), dient in diesem spielerischen Rundgang als Grundlage für Gespräche und Aktionen in unserer Ausstellung.
Mit dem Buch unter dem Arm und Kissen für einen gemütlichen Aufenthalt besuchen wir die einzelnen Kunstwerke, welche in unserem Buch vorkommen und lesen gemeinsam die Geschichte, in der die kleine Taube, der Löwe und das Lamm das Thema „Frieden“ in den Kunstwerken entdecken.
Dabei werden immer wieder Spiele und künstlerische Aktionen eingestreut. Eigene Kuscheltiere sind gern gesehene Gäste, die sich mit in die Geschichte einbinden lassen.

 

Barbara Nascimbeni, “Lamm, Löwe und Taube” – Zeichnung zum Kinderbuch, 2017, © Barbara Nascimbeni 2017

 

 

 

 

 

 

 

Frieden – ein Kinderspiel?, Theater- und Spielworkshop – Geschichten erzählen
im Museum, Vorschulalter, 1. bis 4. Klasse, 90 Minuten

Ein Museumsbesuch ist für Kinder oft ein sehr aufregendes und manchmal sogar herausforderndes Erlebnis. Oftmals ist ein kleiner Freund*in als Begleiter*in da eine große Hilfe.
Wir basteln im Vorfeld im Atelier eigene Friedenstiere aus Filz und nehmen diese dann mit in die Ausstellung. Dort treffen diese auf die kleine Bande aus Löwe, Lamm und Taube und entdecken gemeinsam die Friedensgeschichten hinter den Bildern. Gezielt werden die Kinder ermutigt in Kleingruppen eigene, kleine Improvisationen zu erfinden und vor der Gruppe „aufzuführen“. Dabei steht
z. B. die Verknüpfung von Bibelerzählungen mit dem eigenen Leben im Vordergrund.

 

„Friedensmaler – Auf der Suche nach dem Paradies“, Farbworkshop, Vorschulalter,
1. bis 4. Klasse, 120 Minuten

In unserem Workshop “Friedensmaler” erkunden die Kinder die Werke in der Ausstellung, in denen die Künstler*innen ihre Vorstellungen von Frieden verdeutlicht haben.  Dabei geht es z. B. um den Tierfrieden (nach Jesaja) in einer Welt, in der Raubtiere, Beutetiere und Menschen (in unserem Beispiel ein kindlicher Messias als Vorausdeutung auf Jesus Christus) friedlich zusammenleben. Oder auch um das himmlische Jerusalem, dem jenseitigen Frieden, der sich in der Vorstellung des Christentums nach dem Leben auf der Erde anschließt. Insgesamt spiegeln sich in den Werken die Sehnsucht nach einer friedlichen Welt und einem friedlichen Miteinander. Diese Wünsche sind den jungen Museumsbesucherinnen und -besuchern nicht fremd. Auch Kinder stellen sich ihre eigenen friedlichen Orte vor und haben meist sehr konkrete Vorstellungen vom „Himmel“. Dabei geht es in den Gesprächen vor allem darum, welche Idealvorstellungen die Kinder haben. Gibt es für sie jetzt schon Orte, die einem eigenen kleinen, irdischen Paradies nahe kommen und wie können wir uns verhalten, um in Frieden miteinander zu leben?
Zentrale Fragestellungen in diesem Workshop sind: Wie soll dein Friedensort aussehen?, Wie kann man es schaffen, so einen Ort wahr werden zu lassen?

Dieser Workshop kann wahlweise mit unterschiedlichen künstlerischen Medien umgesetzt werden.
Im Zentrum steht dabei die eigene Person, die um sich herum Menschen, Tiere, Dinge und Landschaften versammelt, um den eigenen Friedensort (Wunschort) zu versinnbildlichen.

  1. Wir arbeiten mit den Gruppen mit Wasserfarben und Wachskreiden und gestalten gemeinsam eigene Friedenswelten auf Papier.
  2. Die eigene Friedenslandschaft können die Kinder in der dritten Dimension mit Fimo Air oder Spielmais aufbauen und so auch mit schnellen, einfachen Mittel bildhauerisch arbeiten.

 

“Fair Play – Play Peace, Kann man Frieden spielend lernen? – Gestalten eines Friedens-Brettspiels”,
Klasse 1. bis 7., 120 Minuten
Der Aufruf Jesu zur Friedfertigkeit in der Bergpredigt soll in diesem Workshop-Format Grundlage sein für Gespräche über das friedfertige Tun jedes Einzelnen (Vorbildfunktion von Jesus Christus). Wir forschen nach Vorbildern für heutige Generationen – sind es die Eltern, Lehrer*innen, Stars? Sicherlich legt die Erziehung einen Grundstein für eine friedliche Grundhaltung der Heranwachsenden. Geübt wird die Friedfertigkeit durch das Erlernen von Frustrationstoleranz und dem Entgegenbringen von Respekt auch seinen Kontrahenten gegenüber seit Generationen auf spielerische Weise: Im Spiel.

Ausgehend von der Spielidee „Mensch ärgere Dich nicht!“ entwerfen die Schüler eigene Spielbretter und gestalten diese mit unterschiedlichen Materialien im Atelier.

 

Workshops Sekundarstufe I und II

“Fair Play – Play Peace, Kann man Frieden spielend lernen? – Gestalten eines Friedens-Brettspiels”,
Klasse 1. bis 7., 120 Minuten
Der Aufruf Jesu zur Friedfertigkeit in der Bergpredigt soll in diesem Workshop-Format Grundlage sein für Gespräche über das friedfertige Tun jedes Einzelnen (Vorbildfunktion von Jesus Christus). Wir forschen nach Vorbildern für heutige Generationen – sind es die Eltern, Lehrer*innen, Stars? Sicherlich legt die Erziehung einen Grundstein für eine friedliche Grundhaltung der Heranwachsenden. Geübt wird die Friedfertigkeit durch das Erlernen von Frustrationstoleranz und dem Entgegenbringen von Respekt auch seinen Kontrahenten gegenüber seit Generationen auf spielerische Weise: Im Spiel.

Ausgehend von der Spielidee „Mensch ärgere Dich nicht!“ entwerfen die Schüler eigene Spielbretter und gestalten diese mit unterschiedlichen Materialien im Atelier.

 

„Symbolwerkstatt – Zeig uns dein eigenes Friedenszeichen, Druckwerkstatt oder Buttonwerkstatt”,
5. bis 13. Klasse, 90 Minuten
In der „Symbolwerkstatt“ beschäftigen sich die Gruppen mit den vielen Friedenssymbolen in der Ausstellung. Wir versuchen die einzelnen Symbole zu finden und zu entschlüsseln und erforschen ihre Entwicklung vom Mittelalter bis heute. Woher stammt z. B. das Symbol der Friedenstaube und wird es heute noch genutzt? Eine Antwort darauf zeigt sich bereits früh in der Ausstellung und wir versuchen herauszufinden, warum z. B. sogar Graffiti-Künstler heute noch christliche Symbole verwenden. Und sind diese überhaupt noch christlich gemeint?
Dabei diskutieren wir über die Aufforderungen, die diese Symbole an uns richten und sprechen darüber, ob man es immer schaffen kann, diesen nachzukommen.
Manche Symbole sind vielleicht gar nicht mehr zeitgemäß? Können wir andere Symbole erfinden, die zu einem Friedenssymbol werden?
Im Atelier werden in Gruppen- oder Einzelarbeit neue, persönliche Friedenssymbole erarbeitet, die vielleicht sogar das Potential zu universellen Friedensbildern haben. Natürlich gehört dazu auch das richtige Medium: Wir gestalten eigene Friedens-Buttons oder drucken (Hochdruck und Monotypie) eigene Friedensplakate und -flugblätter um die eigene Friedensbotschaft – gerne auch digital – in die Welt zu tragen.

 

„Say it like Banksy – Graffiti-Aufkleberworkshop”, 8. bis 13. Klasse, 120 Minuten
Den Auftakt der Bistumsausstellung macht die großformatige Reproduktion eines Graffitis, das dem Street-Artist Banksy zugeschrieben wird: Die Friedenstaube mit schusssicherer Weste an einer Hauswand in Jerusalem. Graffiti bewegt sich oft zwischen Kunst und Illegalität – darüber möchten wir mit Jugendlichen diskutieren und die Grenzen ausloten. In diesem Angebot arbeiten wir mit zwei professionellen Graffiti-Künstlern*innen vom „Übergang-Team“ in Münster zusammen. Sie werden mit den Jugendlichen über Graffitis im öffentlichen Raum und deren Botschaften diskutieren.

Wir werden eigene Entwürfe für Aufkleber erarbeiten und unsere eigene Friedensbotschaft/ unser eigenes Friedenssymbol umsetzen.

Dieser Workshop findet in Kooperation mit dem Team von Übergang statt. Da die Graffiti-Künstler*innen für jeden Workshop extra angefragt werden müssen, werden Buchungen unter Vorbehalt angenommen und erst nach Terminbestätigung durch die Künstler*innen fest gebucht.
Kosten variieren je nach Teilnehmerzahl

 

„Streitschlichter, Mediatoren-Workshop bzw. Ausstellungsgespräch”, 9. bis 13. Klasse,
90 – 120 Minuten
Ausgehend von einer Darstellung der Bergpredigt mit Christus als Vorbild beschäftigen wir uns mit der Frage, ob man Frieden „lernen“ kann. Welche Möglichkeiten zur Konfliktlösung kann es geben? Wir können in der Ausstellung mit Papier und Stiften Geschichten entwerfen, Szenen nachspielen und über Mediationsmöglichkeiten sprechen. Wir arbeiten in Kleingruppen wahlweise vor den Objekten oder im Atelier.

 

„Heal the world? – Aktions- und Diskussionsworkshop für junge Weltverbesserer”, 10 bis 13. Klasse,
120 oder 150 Minuten (empfohlen)
Wir entwickeln Konzepte und diskutieren, ob und wie der Einzelne die Welt verbessern kann. Im Workshop soll sich die Gruppe am Ende auf eine Idee einigen und diese dann durchführen.

Wichtig sind hier das Thema der Nächstenliebe sowie der Toleranzgedanke, der seit dem zweiten Vatikanischen Konzil im Mittelpunkt des interreligiösen Gesprächs steht: Frieden fängt schon im Kleinen an! Jede/r kann seinen Beitrag zum Frieden leisten. Welche Regeln für ein respektvolles Miteinander und welche Leitlinien bietet uns hier die Religion?

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thema der Versöhnung: Kann oder müsste man jedem alles verzeihen? Friedensbotschaften werden auf Karten geschrieben und mit Luftballons fliegen gelassen, in der Hoffnung, dass sie gefunden und in die Tat umgesetzt werden (vielleicht nutzt der Finder die sozialen Netzwerke und schickt uns ein Foto…).

 

Führungen und Workshops/ Fortbildungen für Erwachsenengruppen

60 bis max. 150 Minuten – Kosten: 50 € / Stunde zzgl. Eintritt 8 € / p. P.* und ggf. Materialkosten
*(erm. 4 € / Person; 6 € / Person ab einer Gruppe von 16 Personen)
Gruppengröße: max. 15 bis 20 Teilnehmer*innen

Unsere Workshopangebote für Erwachsenengruppen sind für alle Interessenten buchbar, die mit mehreren Personen (Höchstteilnehmerzahl 15 bis 20 Personen) neben einer Führung auch gerne praktisch/kreativ arbeiten möchten. Für Einzelpersonen haben wir einmal im Monat öffentliche Workshops im Angebot. Die Angebote können auch als Fortbildung (z. B. für Pädagogen*innen) gebucht werden. Zu den Honorarkosten pro Stunde, berechnen wir bei einigen Workshops eine Materialpauschale.

Neben den Workshops bieten wir Erwachsenengruppen dialogisch angelegte Führungen durch unsere Ausstellung an. Diese Rundgänge bieten einen Überblick über die Inhalte der Präsentation und laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gerne ermöglichen wir Rundgänge mit Themenschwerpunkten, die auch als Kombiführungen mit dem Ausstellungsteil des LWL-Museums für Kunst und Kultur buchbar sind.

Führungen und Workshops sind auch für Menschen mit besonderen Bedürfnissen geeignet. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

 

Führungen für Erwachsene

Die Führungen für Erwachsenengruppen bieten unseren Besucherinnen und Besuchern einen Überblick über die Ausstellungsthemen. Es werden (Highlight-)Exponate zu den einzelnen Themen ausgewählt und gerne auch individuelle Schwerpunkte gelegt. Je nach Besucheraufkommen kann es sein, dass nicht alle Bereiche der Ausstellung besprochen werden können.

60 bis max. 90 Minuten – Kosten: 50 € / Stunde zzgl. Eintritt 8 € / p. P.*
*(erm. 4 € / Person; 6 € / Person ab einer Gruppe von 16 Personen)
Gruppengröße: max. 20 Teilnehmer*innen
(Tipp: Eine Kombikarte für alle Ausstellungen kostet 25€)

Führungen in einer Fremdsprache (in Planung):
60 Min. (55 Euro), 90 Min. (82,50 Euro), 120 Min. (110 Euro) zzgl. Eintritt 8 € / p. P.*
*(erm. 4 € / Person; 6 € / Person ab einer Gruppe von 16 Personen)
Gruppengröße: max. 20 Teilnehmer*innen

Führungen in deutscher Gebärdensprache (DGS) oder Lautsprache begleitender Gebärden (LBG) sowie den Rundgang für blinde Menschen und Sehbehinderte für eine private Gruppe sind derzeit noch in Planung. Bitte sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

 

Kombi-Führungen für Erwachsene

Wir bieten kombinierte Führungen mit der Ausstellung des Landesmuseums an. Wir empfehlen Ihnen eine 90minütige Führung zu buchen. Bitte beachten Sie, dass in diesem Fall der Eintritt in beide Ausstellungen berechnet wird.
(Tipp: Eine Kombikarte für alle Ausstellungen kostet 25€)

 

Workshops für Erwachsenengruppen

„Friede, Freude, Eierkuchen?“, 60 Minuten Ausstellungsgespräch + anschließendes Kochen
und Essen, individuelle Dauer
Nach einem Gespräch in der Ausstellung über den christlichen Friedensgedanken und Möglichkeiten im Hier und Jetzt Frieden zu stiften, wollen wir zusammen kochen, denn beim Essen und Trinken redet es sich einfach anders und entspannter. Kann die „richtige Atmosphäre“ einen Beitrag zum Frieden leisten? Dabei greifen wir das Thema des “Friedensmahls” auf und sprechen darüber, ob Frieden durch den Magen geht – schließlich kommen Politiker häufig auch zum Essen zusammen.

Dieses Angebot führen wir in Kooperation entweder mit dem „Haus der Familie“ oder der „Salam Kitchen“ durch. Die Kosten für dieses Angebot stellen wir je nach Dauer und Umfang der Speisen individuell zusammen.

Kosten für die Führung: 50 € zzgl. Eintritt und individueller Beitrag für die Kochaktion
max. 15 Personen

 

„Wir bewegen was – Frieden durch Nächstenliebe“, 60 Minuten Ausstellungsgespräch + anschließender Nähworkshop, individuelle Dauer
Nach einem Besuch der Ausstellung, in dem wir auch darüber sprechen wollen, welche Konsequenzen und Lehren wir aus der Geschichte ziehen können, möchten wir mit kleinen Gesten beginnen. Wir nähen in geselliger Runde individuelle Friedenstiere, inspiriert durch das Thema des „Tierfriedens“ (nach Jesaja). Dabei soll das Thema der Nächstenliebe im Zentrum stehen. Die genähten Tiere können für einen guten Zweck gespendet werden. Hier kann die Gruppe einen Wunschspendenempfänger bestimmen.
Dieses Angebot führen wir in Kooperation mit dem „Haus der Familie“ durch. Die Kosten für dieses Angebot stellen wir je nach Dauer und Umfang individuell zusammen.

Kosten für die Führung: 50 € zzgl. Eintritt und individueller Beitrag für den Nähworkshop
max. 15 Personen

 

„Heal the world? – Aktions- und Diskussionsworkshop für Weltverbesserer”, 120 Minuten oder
150 Minuten (empfohlen)
Wir entwickeln Konzepte und diskutieren, ob und wie der einzelne die Welt verbessern kann. Im Workshop soll sich die Gruppe am Ende auf eine Idee einigen und diese dann durchführen.

Wichtig sind hier das Thema der Nächstenliebe sowie der Toleranzgedanke, der seit dem zweiten Vatikanischen Konzil im Mittelpunkt des interreligiösen Gesprächs steht: Frieden fängt schon im Kleinen an! Jede/r kann seinen Beitrag zum Frieden leisten. Welche Regeln für ein respektvolles Miteinander und welche Leitlinien bietet uns hier die Religion? Welche Formen der gewaltfreien Kommunikation gibt es und wie kann man diese „trainieren“?

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thema der Versöhnung: Kann oder müsste man jedem alles verzeihen?

120 Minuten: 100 € zzgl. Eintritt und 5 € Materialkosten p. P.
150 Minuten: 125 € zzgl. Eintritt und 5 € Materialkosten p. P.
max. 15 Personen

 

“Von der Blaupause zum Post in sozialen Netzwerken: Friedensbotschaften gestern und heute, verschiedene Materialien und Methoden”, 120 Minuten
Ausgehend von originalen Flugblättern aus der Zeit des Nationalsozialismus und deren Folgen, sprechen wir über Möglichkeiten der Vervielfältigung von Friedensbotschaften früher und heute. Dazu gehört immer eine eigene Meinung sowie viel Mut – auch heute noch. Es werden Friedensbotschaften erarbeitet und Friedenswerke kreiert/gedruckt/gefilmt und dann ggf. gepostet (soziale Netzwerke) oder  an Orten in der Stadt  verteilt. Hier wird auch die Friedensbewegung in der DDR mit Hintergrundinformationen zur Friedensbibliothek, Materialschmuggel und vielem mehr Thema sein.

120 Minuten: 100 € zzgl. Eintritt und 5 € Materialkosten p. P.
max. 15 Personen

 

Fortbildungen für Pädagogen*innen

buchbare Fortbildungen/ Führungen
Für Pädagogen*innen (Erzieher*innen, Lehrer*innen, Katechetinnen und Katecheten) bieten wir Fortbildungen zur Ausstellung an. Die Themen können sich an den Workshopthemen für Schulklassen orientieren und beinhalten in der Regel, neben einem Ausstellungsrundgang, auch partizipatorische und kreative Elemente im Atelier. Die Themen/Techniken verstehen sich auch als mögliche Anregungen zur Arbeit in den Einrichtungen.

60 bis max. 150 Minuten: 50 € / Stunde zzgl. Eintritt 8 € / p.P.* und ggf. Materialkosten
*(erm. 4 € / Person; 6 € / Person ab einer Gruppe von 16 Personen)
Gruppengröße: max. 20 Teilnehmer*innen

 

Lehrerinfo des Gesamtprojektes
Für das Gesamtprojekt „Frieden. Von der Antike bis heute“ findet eine Lehrerinformationsveranstaltung am 17.4.2018 um 16.00 Uhr im LWL-Museum statt.

Exklusiv erhalten Sie vorab Einblicke in die fünf Ausstellungen! Zudem stellen wir Ihnen das breit gefächerte Vermittlungsangebot für Kitas und Schulklassen vor, das die unterschiedlichen Facetten des „Friedens“ aus kunst- und kulturhistorischer sowie stadtgeschichtlicher und christlicher Perspektive beleuchtet.
Dazu werden Handreichungen verteilt, die es den Pädagogen*innen ermöglichen, sich und die Schüler*innen auf den Ausstellungsbesuch vorzubereiten.
Das Angebot ist kostenfrei.

Wir bitten um Anmeldung bis Freitag, den 13. April 2018, 14 Uhr
Tel. 0251 5907-201
besucherbuero@lwl.org

Fortbildungen für Lehrer*innen an den Schulen in Trägerschaft des Bistums Münster sind in Planung.

 

Fortbildung für Erzieher*innen im Rahmen von Kita – Lebensort des Glaubens
Frieden. Wie im Himmel so auf Erden? – Workshop und Ausstellungsbesuch zum Thema „Ideale und Rituale des Friedens“, Kreative und partizipative Methoden für Kitas im Kontext von Kultur und Kirche
Im Rahmen der Fortbildungsreihe “Kita – Lebensort des Glauben” bieten wir zwei Fortbildungen an.

Was ist der christliche Friede und welche Ideale vom Frieden gibt es im Christentum? Geht vom christlichen Glauben eine Friedenskraft aus? Und gibt es Rituale im Leben von Christen, die etwas mit dem Frieden zu tun haben? Mit mehr als 100 bedeutenden Leihgaben macht der vom Bistum Münster ausgerichtete Ausstellungsteil „Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?“ im Rahmen einer Großausstellung in Münster die christlichen Friedensideen sowie deren Ambivalenz in der Geschichte erfahrbar. Aber wo und wie können religiöse Vorstellungen zur Wahrung des Friedens heute beitragen? Wie kann ich mich mit Kindern diesem Thema theoretisch und praktisch nähern und inwieweit haben sich christliche Symbole verweltlicht?

Dies und mehr werden wir im Rahmen dieser Fortbildung, ausgehend von den Erfahrungen und Impulsen
in der Ausstellung thematisieren. Gemeinsam mit den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern entwickeln und erproben wir kreative, künstlerische Methoden und Ansätze, wie man diesem schmerzhaft aktuellen Thema mit Kindern im Vorschulalter begegnen und vielleicht zu einem friedlicheren Miteinander beitragen kann. Die Methoden werden so vermittelt, dass diese übertragbar auf andere Thematiken bleiben und auch in der Einrichtung eingesetzt werden können.

17.05.2018 oder 29.05.2017
10.00 bis 16.00 Uhr
Ort: LWL-Museum für Kunst und Kultur (Ausstellung und Atelier)
Referentinnen: Elisabeth Lange, Katrin Egbringhoff
Veranstalter: Kita Lebensort des Glaubens
Die Anmeldung können Sie hier tätigen.

 

Fort- und Weiterbildung für Priester, Diakone, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten im
Bistum Münster

Was ist der christliche Friede und welche Ideale vom Frieden gibt es im Christentum? Geht vom christlichen Glauben eine Friedenskraft aus? Und gibt es Rituale im Leben von Christen, die etwas mit dem Frieden zu tun haben? Mit mehr als 100 bedeutenden Leihgaben macht der vom Bistum Münster ausgerichtete Ausstellungsteil „Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?“ im Rahmen einer Großausstellung in Münster die christlichen Friedensideen sowie deren Ambivalenz in der Geschichte erfahrbar.
Aber wo und wie können religiöse Vorstellungen zur Wahrung des Friedens heutebeitragen? Wie kann ich mich mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen diesem Thema theoretisch und praktisch nähern und inwieweit haben sich christliche Symbole verweltlicht?
Dies und mehr werden wir im Rahmen dieser Fortbildung, ausgehend von den Erfahrungen und Impulsen in der Ausstellung, in der Stadt und im St.-Paulus-Dom, diskutieren. Zusammen mit den Kursteilnehmern/-innen entwickeln und erproben wir kreative und partizipative Methoden und Ansätze, wie man diesem schmerzhaft aktuellen Thema mit Gruppen von jung bis alt begegnen und vielleicht zu einem friedlicheren Miteinander beitragen kann. Als Special möchten wir ein abendliches Kochen für ein gemeinsames Friedensmahl anbieten.

02. bis 03.05.2018
Ort: IDP – Liudgerhaus, Münster; LWL-Museum für Kunst und Kultur (Ausstellung und Atelier); Stadtraum; St.-Paulus-Dom; Haus der Familie, Münster
Referentinnen: Elisabeth Lange, Katrin Egbringhoff und ggf. weitere Kunstvermittler*innen, Doris M. Große-Börding mit Team (Haus der Familie)
Veranstalter: Fortbildungsstelle des Bistums Münster
Die Anmeldung können Sie hier tätigen.